Intensivmedizin und Respiratorentwöhnung
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im Aufnahmebüro
Ansprechpartner:
Frau Christine Sutterlei
Frau Hildegard Beier
Frau Andrea Hahnemann
Tel 0201 / 433 - 11133
Fax 0201 / 433 - 1967
Anmeldung im Aufnahmebüro Ansprechpartner: Frau Christine Sutterlei Frau Hildegard Beier Frau Andrea Hahnemann Tel 0201 / 433 - 11133 Fax 0201 / 433 - 1967 Anmeldeformular als PDF Datei
Behandlung
Die Abteilung Intensivmedizin und Respiratorentwöhnung versorgt all jene, die nach schweren Erkrankungen der Atmungsorgane und großen chirurgischen Eingriffen besondere therapeutische Versorgung benötigen. Die Interdisziplinäre Intensivstation hat eine maximale Kapazität von zwölf Plätzen. Kompetente Spezialisten unterschiedlicher Fachrichtungen kümmern sich im Team nicht nur in medizinischer Hinsicht um die Patienten. Ein besonderes Management sorgt von der Aufnahme bis zur Entlassung in die Rehabilitation oder nach Hause für eine Rundumversorgung.
Leistungsspektrum
Unter anderem ist die Intensivmedizin spezialisiert auf die Betreuung und Versorgung von Patienten vor und nach Lungentransplantationen. Der Patient wird in der Ruhrlandklinik auf den Eingriff vorbereitet. Die Organübertragung findet im Universitäts-Klinikum Essen statt, kurze Zeit nach dem Eingriff kommen die Patienten wieder zurück in das Lungenzentrum. Hier gewährleistet die Intensivstation die erforderliche Nachsorge, auch bei eventuellen Komplikationen, die nach solch gravierenden Eingriffen auftreten können.
Im Bereich der Intensivmedizin werden thoraxchirurgische und pneumologische Intensivpatienten sowie langzeitbeatmungspflichtige Patienten betreut. Die Spezialisten wenden dabei alle gängigen Methoden der Intensivbehandlung an.
Die Intensivmedizin setzt verschiedene invasive Kreislaufmonitorings ein.
Außerdem bietet die Abteilung Organunterstützungs- und Ersatzmethoden wie Hämofiltration, also die künstliche Niere, und Hämodialyse, die entsprechende „Blutwäsche“. Damit können Patienten mit verschiedenen schweren Erkrankungen oder bei plötzlich auftretenden Komplikationen nahtlos versorgt werden.
Differenzierte Beatmungsmethoden - invasiv und nicht-invasiv – runden die medizinischen Versorgungsmöglichkeiten ab.
Respiratorentwöhnung
Im Bereich der Langzeitbeatmung – Respiratormedizin – verfolgt die Abteilung ein ganzheitlich ausgerichtetes Entwöhnungskonzept unter Einbeziehung von spezialisierten Ärzten, Pflegepersonal und Physiotherapeuten und mithilfe modernster Technik. Dazu gehören Beatmungstherapie, Physiotherapie, differenziertes Aufnahme- und Entlassmanagement bis zur Rehabilitation oder nach Hause sowie Ernährungskonzepte.
Die Abteilung ist spezialisiert auf die schrittweise Entwöhnung vom Beatmungsgerät (Respirator) bei schwerkranken und oft monatelang beatmeten Patienten, um eine ganztägige ausreichende Spontanatmung zu erreichen. Die Ruhrlandklinik verfügt dafür über speziell ausgestattete Patientenzimmer mit einer so genannten Intermediate Care Ausstattung. Hier genießt der Patient intensive Versorgung durch technische Geräte zur Funktionsüberprüfung wie auch natürlich durch geschultes Personal.
Der Patient und seine Angehörigen werden von einem kompetenten Team geschult und beraten. Die medizinische Langzeitbetreuung gibt auch Hilfestellungen bei der Auswahl geeigneter Geräte und Beatmungstechniken.
Dr. Frank Bonin
leitet die Abteilung seit 2007. Der Facharzt für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Gesundheitsökonom (EBS) und sein Team behandeln im Jahr rund 1.400 Patienten, wobei der überwiegende Teil der Betten von Patienten aus dem Bereich Thoraxchirurgie belegt ist. Dr. Bonin gehört seit 2007 zum Stab der Chefärzte an der Ruhrlandklinik, er die Mitglied von zahlreichen wissenschaftlichen Gesellschaften im Bereich Intensivmedizin und Beatmung.


