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PD Dr. Freitag Chefarzt für Interventionelle Pneumologie

23. September 2009

Der Chefarzt ist so neu wie seine Abteilung selbst: Privatdozent Dr. Lutz Freitag leitet seit April...

Neue Abteilung: Thorakale Onkologie

01. November 2009

Zum 1. November 2009 hat die Ruhrlandklinik ihre neue Abteilung Thorakale Onkologie eröffnet. Die...

Lungenkrebsspezialisten der Ruhrlandklinik zählen zu den Top-Ärzten

30. Juni 2010

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Interventionelle Pneumologie

Chefarzt
Prof. Dr. med. Lutz Freitag
Arzt für Innere Medizin, Lungen- und Bronchialheilkunde, Allergologie, Physikalische Therapie

Telefon 0201-433-4219
Telefax 0201-433-1976

E-Mail

Vita, Interview

 


Ltd. Oberarzt
Dr. med. Kaid Darwiche
Arzt für Innere Medizin,
Pneumologie, Medikamentöse
Tumortherapie, Schlafmedizin,
Tauchmedizin (GTÜM)


Anmeldung

im Aufnahmebüro
Ansprechpartner:
Frau Christine Sutterlei
Frau Hildegard Beier
Frau Andrea Hahnemann

Tel 0201 / 433 - 11133
Fax 0201 / 433 - 1967

Anmeldeformular als PDF Datei

 

Anmeldung im Aufnahmebüro Ansprechpartner: Frau Christine Sutterlei Frau Hildegard Beier Frau Andrea Hahnemann Tel 0201 / 433 - 11133 Fax 0201 / 433 - 1967 Anmeldeformular als PDF Datei

Behandlung

Beschwerden lindern und Lebensqualität schaffen: Gezielte Eingriffe (Interventionen) an der erkrankten Lunge oder den Bronchien vornehmen, um Störungen zu erkennen und vor allem den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen, ist die Vorgehensweise der Interventionellen Pneumologie. Lungenkrebsdiagnostik, das Erkennen frühester Krebsformen aber auch die Behandlung von weiter fortgeschrittenen Tumorerkrankungen ist die vorrangige Aufgabe die Abteilung Interventionelle Pneumologie. Die Spezialisten bauen bei allen Behandlungsfeldern auf den Einsatz hoch entwickelter Medizintechnik wie etwa der Verwendung kleinster Katheter mit Lichtleitern, Lasern, Ultraschall-, Hitze, und Kältesonden. Sie legen alle Arten von Stents, Ventilen, Spezialkanülen, Sauerstoffsonden oder Jet-Kathetern ein.

Leistungsspektrum

Das Leistungsspektrum der im Jahre 2009 neu etablierten Abteilung umfasst in erster Line die Krebsdiagnostik und Lokalbehandlung bei bösartigen Erkrankungen der Atemwege. Alle modernen Methoden der Materialgewinnung für feingewebliche, zytologische, mikrobiologische und molekularbiologische Untersuchungen stehen zur Verfügung. Die Proben können sofort schnellzytologisch untersucht (On-site Diagnostik). Ohne jeden Zeitverzug können gezielte Therapien einer Tumorerkrankung eingeleitet werden.

Die verwendeten diagnostischen und therapeutischen Methoden kommen aber auch bei den unterschiedlichsten gutartigen Erkrankungen zum Einsatz, beispielsweise wenn die Atemwege verengt oder erschlafft sind, oder wenn Erkrankungen von Nachbarorganen wie der Speiseröhre auf die Atemwege übergreifen. In Zusammenarbeit mit der thoraxchirurgischen Abteilung kann so Patienten mit Stenosen und Malazien (Knorpelerweichungen) sowie Fisteln geholfen werden. Blutungen aus der Lunge werden mit endobronchialen Methoden behandelt, ebenso wie lokale Entzündungen und Reizzustände der Schleimhäute. Der Abteilung stehen alle heute etablierten Verfahren zur Verfügung, neue Therapieformen werden erprobt oder entwickelt.

Zu den routinemäßig eingesetzten Instrumenten gehören starre und flexible hochauflösende Videochipendoskope, optische Katheter und Fluoreszenzendoskope, Ultraschallendoskope, verschiedene Laser, Argon-Plasma-Koagulatoren, Dilatationsballons und Kryotherapiegeräte. Die photodynamische Therapie ergänzt die Möglichkeiten der endobronchialen Bestrahlung (Brachytherapie). Zur Behandlung von Verengungen der Atemwege oder der Speiseröhre werden die unterschiedlichsten Stents eingesetzt. Die Endoprothesen können sogar individuell angepasst werden. Für eine schonende Sauerstoffgabe oder minimal-invasive Beatmung werden Spezialkanülen oder Katheter direkt in die Luftröhre implantiert.

Ein weiteres Spezialgebiet der Abteilung ist die endoskopische Behandlung von obstruktiven Atemwegserkrankungen, zum Beispiel mit Einlage von Ventilen und Blockern zur Emphysemtherapie.

Mit neu entwickelten bildgebenden Techniken wie der Endospirometrie gelingt auch die Abklärung von unklarem Asthma, Husten und anderen funktionellen Störungen (z. B. Vocal Cord Dysfunction). Defekte der Flimmerhärchen, dem wichtigsten Reinigungssystem der Lunge, werden ebenso aufgedeckt wie Störungen der Gas- und Blutflüsse. Auf dem Gebiet der endobronchialen Funktionsdiagnostik ist die Abteilung international führend.

Der leitende Oberarzt der Abteilung Interventionelle Pneumologie, Dr. Darwiche, bietet außerdem medizinische Beratung und Betreuung im Bereich der Tauchmedizin an.

 

Prof. Dr. med. Lutz Freitag

leitet seit April 2009 die neu etablierte Abteilung Interventionelle Pneumologie. Der Facharzt für Innere Medizin, Lungen- und Bronchialheilkunde, Allergologie und physikalische Therapie war schon früher als Oberarzt in der Ruhrlandklinik tätig gewesen. Er war zwischenzeitlich fünf Jahre als Chefarzt in der Lungenklinik Hemer vorwiegend onkologisch tätig und kehrte nach einem Zwischenstopp in den USA an die Ruhrlandklinik zurück, um dort die neue Abteilung aufzubauen. Durch seine Arbeiten auf dem Gebiet der interventionellen Bronchologie erlangte er internationales Renommé. Prof. Dr. Freitag hat vier Auslandsprofessuren wahrgenommen und ist auf vielen Gebieten wissenschaftlich tätig. Im Bereich der Medizintechnik hält er mehr als vierzig Patente, vor allem für Diagnoseinstrumente, Prothesen, Beatmungsgeräte und Verfahren, die Lungenpatienten helfen können. Im Januar 2010 ernannte ihn die medizinische Fakultät der Universität-Gesamthochschule Duisburg-Essen zum außerordentlichen Professor.

 

 

Interview mit Chefarzt Prof. Dr. med. Lutz Freitag

 

Veröffentlichungen

Publikationen in Zeitschriften von Prof. Dr. Freitag

Buchkapitel von Prof. Dr. Freitag

Uniklinik Essen