Radiologie
Chefarzt
Univ.- Prof. Dr. med. Michael Forsting
E-Mail
Tel 0201 / 723-1539
Sekretariat
Frau K. Hegmanns
Tel 0201 / 723 - 1539
Ltd. Oberarzt
PD Dr. Hilmar Kühl
E-Mail
Uni-Klinik
Tel: 0201 / 723 - 1522
Ruhrlandklinik
Tel: 0201 / 433 - 4553
Abteilung Radiologie
Die bildgebende Diagnostik ist ein essentieller Bestandteil der klinischen Versorgung von Patienten mit Lungenerkrankungen. Die Röntgenaufnahme der Lunge und des Brustkorbs bildet häufig die Grundlage für die Diagnose der individuellen Erkrankung und die Therapieentscheidung.
Der nächste Schritt in der Bildgebung ist die Schnittbilddarstellung mit Hilfe der Computertomographie (CT). Diese erlaubt eine detaillierte Beurteilung der einzelnen Lungenabschnitte und angrenzenden Strukturen der Thoraxwand ebenso wie der zentralen Organe im Brustkorb.
Seit 1. Mai 2009 verfügt die Ruhrlandklinik über eine eigene Computertomographie, die durch das Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie des UK Essen betreut wird (PD Dr. H. Kühl).
Gegenwärtig sind 6 medizinisch-technische Radiologieassistenten im Team tätig.
Leistungsspektrum
Entsprechend den Schwerpunkten der einzelnen Abteilungen der Ruhrlandklinik unterstützt die Computertomographie die Diagnose und Therapie für die jeweiligen Bereiche.
In der Thoraxchirurgie werden Schnittbilddarstellungen zur Operationsplanung benutzt und zur Verlaufskontrolle nach erfolgreicher chirurgischer Behandlung benötigt.
Für die onkologische Therapie ist das CT die Grundlage für die Stadien-gerechte Therapieplanung und Behandlung. Für die Festlegung des Erkrankungsstadiums sind neben der Thoraxdiagnostik häufig auch ergänzende Untersuchungen des Schädels und des Bauchraumes zum Ausschluß von Tumorabsiedlungen notwendig. Die Computertomographie des Schädels erfolgt in enger Kooperation mit der Neuroradiologie des Universitätsklinikums Essen.
In der Pneumologie – Allergologie ist die CT mit der Spezialuntersuchung der Dünnschicht-High-Resolution-Bildgebung (HR-Scan) fester Bestandteil für die Abgrenzung der einzelnen Formen der Lungengerüsterkrankungen voneinander.
Für die Vorbereitung der Patienten zur Lungentransplantation ebenso wie für die Nachsorge nach erfolgreicher Organübertragung ist die Computertomographie wichtiger Bestandteil in den Behandlungsabläufen. Hier zum einen um die Bestimmung der Krankheitsausprägung bei Patienten vor einer möglichen Transplantation; zum anderen um die frühzeitige Erkennung von möglichen Komplikationen nach einer erfolgten Lungentransplantation auszuschließen.
Die Begutachtung von Patienten mit berufsbedingten Lungen- und Atemwegserkrankungen bildet einen festen Bestandteil der CT-Diagnostik. Hier werden entsprechend der individuellen Fragestellung Untersuchungen der Lunge oder des Rippenfells, aber auch HR-Untersuchungen zur Beurteilung der Lungengerüstveränderungen durchgeführt.
Im Rahmen der Abklärung unklarer Raumforderungen im Brustkorb hat die CT-gesteuerte Punktion zur Diagnosesicherung einen festen Platz. In enger Zusammenarbeit mit der Abteilung für Pathologie ist eine Tumordiagnose bzw. –ausschluss innerhalb einer Stunde etabliert.
Prof Dr. med. Michael Forsting
Univ. Prof. Dr. med. Michael Forsting ist Facharzt für radiologische Diagnostik und Neuroradiologie. Bereits seit 1997 leitet er als Direktor das Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie des Universitätsklinikums Essen.
Das Institut versorgt neben allen Kliniken des Universitätsklinikums außerdem seit vielen Jahren das Elisabethkrankenhaus in Essen, das St. Marienhospital in Mülheim und die Ruhrlandklinik mit radiologischen Leistungen.
Das Institut ist komplett digitalisiert, d.h. es gibt keine Röntgenfilme mehr. Patienten bekommen auf Wunsch ihre Bilder und auch die Befunde auf CDs gebrannt.
In der Ruhrlandklinik wird Univ. Prof. Dr. Forsting vor allem durch seinen langjährigen Oberarzt Herrn PD Dr. med. Hilmar Kühl unterstützt.
PD Dr. med. Hilmar Kühl
Privatdozent Dr. med. Hilmar Kühl ist Facharzt für Diagnostische Radiologie und seit 11 Jahren als Oberarzt am Universitätsklinikum Essen tätig. Schwerpunkte der Tätigkeit im Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie sind die Computertomographie und CT-gesteuerte Interventionen, wie diagnostische Punktionen oder die CT-gestützte Tumortherapie. Darüber hinaus besitzt er langjährige Erfahrungen in der Fusionsbildgebung (PET/CT). Wissenschaftlich bearbeitet Dr. Kühl die Verwendung von Bildgebungsverfahren für die Radiofrequenzablation bösartiger Tumoren. Im Mai 2009 übernahm er die Betreuung des neu installierten Computertomographen und vertritt seitdem die Radiologie an der Ruhrlandklinik.



