Veranstaltungen
15.02.2012: Symposium zum Thema „Ventiltherapie bei fortgeschrittener COPD - Möglichkeiten und Grenzen in der Ruhrlandklinik
Verantwortlicher: Prof. Dr. Freitag
02.03. bis 03.03.2012: „Curriculum Beatmungsmedizin“ in der Ruhrlandklinik
Verantwortlicher: Dr. Bonin
09.06.2012: 5. Symposium Lunge COPD und Lungenemphysem
Die chronisch obstruktive, d.h. die Atemwege einengende Bronchitis mit oder ohne Lungenemphysem - im Englischen "Chronic Obstructive Pulmonary Disease"
genannt - ist auch in Deutschland eine Volkskrankheit. Das Wissen über diese Erkrankung, ihre Ursachen, den Verlauf, die Diagnose und die Behandlung sind allerdings sowohl bei den Patienten als auch bei den künftig evtl. Betroffenen nicht sehr groß. Dies gilt zum Teil auch für die Träger der ärztlichen Versorgung und die Kostenträger im Gesundheitswesen.
Sowohl eine COPD als auch ein Lungenemphysem können nicht geheilt werden.
Sobald die Diagnose feststeht, muss mit einer auf das jeweilige Stadium der Krankheit abgestellten medikamentösen und nicht-medikamentösen Therapie begonnen werden. Ziel der Therapie sind eine Milderung der Symptome - Auswurf, Husten, Atemnot - und der Versuch, ein Fortschreiten der Krankheit zu verhindern, mindestens aber zu verlangsamen. Der Verzicht auf das inhalative Rauchen ist zwingend erforderlich.
Je nach dem Ausmaß eines Lungenemphysems entsteht eine Atemnot schon bei leichter körperlicher Belastung. Häufig hilft dann nur noch eine Langzeit-Sauerstofftherapie.
Die Behandlung einer COPD oder eines Lungenemphysems kann auf Dauer nur erfolgreich sein, wenn es zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Arzt und Patient kommt. Der Patient muss aber auch selbst bereit sein, eine Mitverantwortung für den Erfolg seiner Behandlung zu übernehmen. Dies setzt allerdings ein angemessenes Wissen über den Umgang mit der Erkrankung seitens des Patienten voraus.
Im Mittelpunkt des Symposiums Lunge 2012 stehen die entscheidenden Therapiesäulen, angefangen von der Prophylaxe und den möglichen Ursachen bis zur medikamentösen Behandlung (einschließlich Langzeit-Sauerstofftherapie), zu operativen Maßnahmen und zum Lungensport. Und zwar sowohl im ambulanten als auch im stationären Sektor (Praxis und Klinik); hier bestehen in Deutschland noch erhebliche Versorgungsmängel bei der Betreuung der Patienten mit einer COPD.
Das Symposium wird von Patienten für Patienten veranstaltet.
Die Vielzahl der Besucher, die schon in den letzten vier Jahren (2011 waren es mehr als 2100) aus dem gesamten Bundesgebiet nach Hattingen gekommen waren, spricht für die Notwendigkeit solcher Veranstaltungen zum Thema "Volkskrankheit COPD".
Termine:
09.06.2012 von 09:00 bis 18:00 Uhr
Ort: LWL-Industriemuseum
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur -Henrichshütte in Hattingen - Gebläsehalle Werksstrasse 31 -33
45527 Hattingen
Beschreibung:
COPD und Lungenemphysem
Vorbeugung, Diagnostik und Therapie
Atemwegserkrankungen frühzeitig erkennen und erfolgreich behandeln
Veranstalter:
COPD - Deutschland e.V.
Mitveranstalter:
Lungenemphysem - COPD Deutschland
Patientenliga Atemwegserkrankungen e. V.
Referenten:
Tagungspräsident:
Prof. Dr. Helmut Teschler, Essen
Ärztlicher Direktor
Ruhrlandklinik gGmbH am Universitätsklinikum Essen
COPD - Lungenemphysem - Asthma: Definition und Abgrenzung
Prof. Dr. Santiago Ewig, Bochum
Chefarzt Ev. Krankenhausgemeinschaft Herne Castrop-Rauxel gGmbH , Augusta-Kranken-Anstalt gGmbH
Akute Exazerbation der COPD - wie erkennen, wie behandeln?
Dr. Justus de Zeeuw, Wuppertal
Chefarzt der Medizinischen Klinik 1 Petrus-Krankenhaus Wuppertal
Tabakrauch als Hauptursache der COPD und des Lungenemphysems.
Welche Möglichkeiten zur Tabakentwöhnung stehen aktuell zur Verfügung?
Prof. Dr. Michael Pfeifer, Donaustauf
Chefarzt Klinik Donaustauf Zentrum für Pneumologie Chefarzt Klinik für Pneumologie Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg, Leiter Pneumologie Universitätsklinikum Regensburg
Neue und zukünftige medikamentöse Therapie bei COPD und Emphysem
Michaela Frisch, Bad Dürrheim
Cheftherapeutin der Espan Klinik
Atemtherapeutische Übungen - aktiv vorgeführt zum Mitmachen
Prof. Dr. Adrian Gillissen, Kassel
Klinikdirektor Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin Klinikum Kassel
Cortison: Teufelszeug oder Wundermittel?
Prof. Dr. Kurt Rasche, Wuppertal
Direktor der Klinik für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin HELIOS Klinikum Wuppertal - Bergisches Lungenzentrum Klinikum der privaten Universität Witten/Herdecke
Anwendung der Langzeit-Sauerstofftherapie und der Nicht-invasiven Beatmung?
Prof. Dr. Jürgen Behr, Bochum
Direktor der Medizinischen Klinik III für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH
Endoskopische Lungenvolumenreduktion, welche neuen Möglichkeiten stehen derzeit zur Verfügung?
Prof. Dr. Heinrich Worth, Fürth
Chefarzt der Medizinischen Klinik I am Klinikum Fürth Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V Vorsitzender der Deutschen Atemwegsliga e.V.
Vorsitzender der AG Lungensport in Deutschland e.V.
Unerwünschte Auswirkungen von Medikamenten auf die Lunge, was ist zu beachten?
Prof. Dr. Susanne Lang, Gera
Chefärztin Medizinische Klinik II am SRH Waldklinikum Gera
Rehabilitation - Zugangswege und Voraussetzungen
Prof. Dr. Tobias Welte, Hannover
Direktor der Klinik für Pneumologie
Medizinische Hochschule Hannover
Wege zur Transplantation und die medikamentöse Behandlung danach
Alle weiteren Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: www.lungenemphysem-copd.de
PDF-Downloads:
Flyer Curriculum 2012 Essen DGPSymposium Ruhrland Essen 15.02.2012
10.06. bis 13.06.2012: „20. Europäische Konferenz der Thoraxchirurgen“ in der Messe Essen
Verantwortlicher: Prof. Dr. Stamatis
30.06.2012: Deutscher Lungentag auf dem Willy-Brandt-Platz
Verantwortlicher: Prof. Dr. Teschler/Ambulantes Lungenzentrum
24.10.2012: Pneumologisches Kolloquium in der Ruhrlandklinik
Verantwortlicher: Prof. Dr. Teschler

